Folsäure-Müsli senkt Neuralrohrdefekte
24.07. Was jodiertes Salz für die Schilddrüse, ist mit Folsäure angereichtertes Früchstücksgetreide für Babys. In Kanada zeigte sich, dass sich die Prävalenz von Neuralrohrdefekten bei Neugeborenen halbiert hat, seit die Müslihersteller von 1998 an ihren Frühstücksflöckchen Folsäure zusetzen. Was die tägliche Folatzufuhr der Bevölkerung um schätzungsweise 0,1-0,2 mg/Tag steigert. Man weiß zwar, dass Folsäuretabletten während der Frühschwangerschaft Neuralrohrdefekten wie Spina Bifida und Anenzephalie vorbeugen können. Aber: Das setzt eine Einnahme möglichst vor der Befruchtung voraus, was nicht immer klappen kann, denn der Klapperstorch kommt bekanntlich, wann´s ihm in den Flugplan passt.

Wissenschaftler vom Sunnybrook and Women´s College Health Sciences Centre in Toronto haben nun geschaut, welchen Einfluss das Folsäure-Plus im Frühstückskorn hat. Und dazu analysierten sie die Daten aus sechs Jahren vor und nach dem Beginn des Folat-Zusatzes bei etwa 336.000 Kanadierinnen, die an einem Screening auf Neuralrohrdefekte teilnahmen. Das Ergebnis: Nach Beginn der Folatverstärkung ging die Prävalenz der Neuralrohrdefekte von 1,13 auf 0,58 pro 1.000 Geburten zurück, Spina Bifida gab es 58 %, Anenzephalien 43 % seltener.


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