Allergievorsorge - keine Kuhmilch für Säuglinge
12.02. Mit dem jetzt beginnenden Pollenflug stehen 15 bis 20 Prozent der Menschen in industrialisierten Ländern vor der Frage: Was tun gegen Heuschnupfen.

Die Veranlagung für Allergien ist zum Teil erblich, dagegen können Eltern, die selbst Allergiker sind, nichts tun. Doch das Risiko, dass die Kinder tatsächlich eine Allergie entwickeln, lässt sich durch Vorsorgemaßnahmen etwas verringern. So raten Experten, Säuglinge, wenn möglich, mindestens vier bis sechs Monate voll zu stillen. Die Kleinen sollten auch keine Kuhmilch erhalten. Wird nicht gestillt, empfiehlt sich hypoallergene Säuglingsmilch, bis später auf feste Nahrung umgestellt werden kann. Außerdem sollten Eltern ihren Kindern im ersten Lebensjahr keine Nahrungsmittel anbieten, die gehäuft Allergien auslösen, wie etwa Fisch, Nüsse, Zitrusfrüchte, Schokolade, Tomaten oder Erdbeeren. Außerdem ist es ratsam, vorbeugend auf Haustiere zu verzichten und in Gegenwart der Kinder nicht zu rauchen. Mit speziellen Bettbezügen kann man die Belastung durch Milben senken.


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