Zecken schnell und richtig entfernen schützt vor Infektion
11.12. Eine Zecke am Körper so rasch wie möglich entfernen, sie dabei nicht zerquetschen, die Stichstelle desinfizieren und täglich im Hinblick auf Rötungen begutachten - wer so handelt, verringert das Risiko, an einer durch Zecken übertragenen Infektion zu erkranken. Eine solche Infektion beispielsweise mit FSME-Viren geht schnell, weil sich die Erreger in den Speicheldrüsen der Zecken ansammeln. Dagegen finden sich die Erreger der so genannten Borreliose bevorzugt im Mitteldarm der Blutsauger, und es dauert zehn bis zwölf Stunden, bevor die Bakterien in die Blutbahn des Opfers gelangen. Die Zecke rasch entfernen, bietet also zumindest vor Borrelien einen gewissen Schutz.

FSME-Viren können eine Hirnhautentzündung verursachen, nur die Symptome lassen sich hier mildern, gegen die Viren selbst gibt es keinen Arzneistoff. Wer in ein Endemiegebiet reist oder sich viel draußen aufhält, sollte sich impfen lassen, um vorzubeugen.

Bei einer Infektion mit Borrelien hilft am effektivsten eine frühzeitige Behandlung mit Antibiotika. Die Therapiedauer sollte dabei mindestens 14 Tage betragen. Wer beim Wandern im Wald ein Mückenschutzmittel einsetzt, sich beim Picknick nicht ins Gras setzt und den Körper nach jedem Spaziergang gründlich inspiziert, hat gute Chancen, zeckenfrei durch den Sommer zu gehen.


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