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  Eine Schilddrüsenvergrößerung kann bei verschiedenen Krankheiten auftreten. Sie ist tastbar, sichtbar oder kann mit dem Ultraschallgerät abgebildet werden. Häufigste Ursache ist der Jodmangel in der Nahrung. Andere mögliche Ursachen sind neben Immunerkrankungen und Entzündungen seltenere weitere Erkrankungen (z.B. Krebserkrankung).

Der genaue und relativ komplexe Mechanismus der Schilddrüsenvergrößerung durch Jodmangel soll hier nicht im Detail dargelegt werden. Man kann sich vereinfacht vorstellen, dass die Schilddrüse bemüht ist, ausreichend Schilddrüsenhormon zu produzieren. Hat sie zu wenige Jod als wichtigen Baustein zur Verfügung, dann versucht sie durch Vergrößerung mehr Jod aus dem Blut aufzunehmen, um den Bedarf auszugleichen. Dabei vermehren sich einerseits die Zellen in der Schilddrüse und werden andererseits auch größer. Im Lauf von Jahren erfolgen im Rahmen von Zellvermehrung und Wachstum des Organs auch Bindegewebseinlagerung und Knotenbildung, Einblutungen sind möglich, aus denen sich Kalkeinlagerungen bilden können. Diese Zellen können normal funktionieren, können zu einer Überfunktion führen (autonome Zellen), oder sie können keinen Hormonstoffwechsel ausüben (im Szintigramm dann "kalt", als nicht stoffwechselaktiv).
 
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