Lexikon > Erkrankungen > Jodinduzierte Schilddrüsenüberfunktion 
  Eine durch Jod ausgelöste Schilddrüsenüberfunktion entsteht, wenn bei bestehender Schilddrüsenerkrankung die Zufuhr einer hohen Jodmenge erfolgt. Dies kann beispielsweise der Fall sein nach Gabe jodhaltiger Röntgenkontrastmittel, bei Gabe spezieller Herzmedikamente, oder durch andere Medikamente. Vor Jodgabe muss immer eine Abwägung des individuellen Risikos, eine Schilddrüsenüberfunktion zu entwickeln, erfolgen.

Während eine gesunde Schilddrüse ihre Jodaufnahme anpassen kann, ist das bei der kranken Schilddrüse (z.B. funktionelle Autonomie) nicht mehr der Fall. Hier führt ein Überangebot an Jod zu einer unkontrollierten Mehrproduktion von Schilddrüsenhormon und somit zu einer Schilddrüsenüberfunktion.

Natürlich sind diese Aspekte von Ärzten vor Durchführung von Röntgenuntersuchungen oder Verordnung entsprechender Medikamente zu berücksichtigen. Bei Notfall-Röntgenuntersuchungen kann ggf. (z.B. tastbarer Schilddrüsenknoten) eine entsprechende Vorbehandlung erfolgen. Bei geplanter Behandlung mit jodhaltigen Medikamenten sollte zuvor eine endgültige Behandlung einer Schilddrüsenerkrankung erfolgen, z.B. mit einer Radiojodtherapie.

Sofern eine stark ausgeprägte Schilddrüsenüberfunktion durch Jod auftritt, ist eine frühzeitige Operation häufig die adäquate Maßnahme.
 
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