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  Eine funktionelle Autonomie (weitere Begriffe: Schilddrüsenautonomie, autonomes Adenom, Autonomie, funktionelle Autonomie, unifokale Autonomie, multifokale Autonomie, disseminierte Autonomie) bezeichnet die Tatsache, dass Teile der Schilddrüse (z.B. einzelne Knoten) oder die gesamte Schilddrüse (die dann von "kranken Zellen" durchsetzt ist) Schilddrüsenhormon bilden, ohne der Steuerung durch das Gehirn (Regelkreis von Hypothalamus, Hypophyse und Schilddrüsen) noch zu gehorchen. Die Ursache ist meist eine länger bestehende, durch Jodmangel bedingte, Vergrößerung der Schilddrüse, mit oder ohne Knotenbildungen.
Bei einer Autonomie arbeiten diese Zellen bzw. Knoten selbständig, was zu einer Überfunktion führen kann, sofern die Produktion an Schilddrüsenhormon überhand nimmt. Da eine Kontrolle nicht mehr vorliegt, kann eine Schilddrüsenüberfunktion dann nahezu jederzeit, insbesondere bei Jodzufuhr, auftreten.
"Funktionelle Autonomie" bedeutet nicht, dass eine Schilddrüsenüberfunktion bereits durch Beschwerden erkennbar bestehen muss.
 
  Hier finden Sie mehr: 
  Beschwerden bei Schilddrüsenautonomie 
  Diagnose der funktionellen Autonomie 
  Behandlung der funktionellen Autonomie 
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