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  Eine Operation bei funktioneller Schilddrüsenautonomie sollte erfolgen:
a) Bei großen, knotig veränderten Schilddrüsen, bei denen kalte Knoten vorliegen, und bei denen insbesondere eine Einengung von Luft- oder Speiseröhre besteht.
b) Wenn Verdacht auf eine bösartige Schilddrüsenerkrankung besteht.
c) Wenn eine Radiojodtherapie nicht durchgeführt werden kann.
d) Bei ausgeprägter Schilddrüsenüberfunktion, die durch Jod ausgelöst wurde (siehe jodinduzierte Schilddrüsenüberfunktion).

Komplikationen und Nebenwirkungen der operativen Behandlung sind unter Operation der vergrößerten Schilddrüse geschildert. Das Risiko, dass die Erkrankung erneut auftritt, liegt bei etwa 6 %. Das Risiko der Entstehung einer Schilddrüsenunterfunktion nach Operation liegt bei ca. 40%, abhängig von der Menge des entfernten Gewebes.

Ein höheres Lebensalter spricht heute nicht mehr grundsätzlich gegen eine Operation, bei alten Patienten, die ggf. an mehreren weiteren Erkrankungen leiden, wird man jedoch unter Berücksichtigung der individuellen Gegebenheiten für eine Operation oder zugunsten einer Radiojodtherapie entscheiden.

Kontrolluntersuchungen nach Schilddrüsenoperation sollten erfolgen:
- nach ca. 4-8 Wochen Kontrolle der Schilddrüsenlaborwerte (sowie Ultraschalluntersuchung und Szintigramm und eventuell Einleitung einer Schilddrüsenhormonmedikation, ggf. mit Zusatz von Jodid.
- jährliche Kontrollen, ggf. Anpassung einer bestehenden Medikation.
 
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