Lexikon > Erkrankungen > Funktionsstörungen > Schilddrüsenunterfunktion > Wann tritt eine Schilddrüsenunterfunktion auf? 
  Eine Schilddrüsenunterfunktion kann im Rahmen verschiedener Schilddrüsenerkrankungen auftreten. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann angeboren sein. Ursachen einer erworbenen Schilddrüsenunterfunktion können Schilddrüsenentzündungen (z.B. sogenannte Hashimoto-Thyreoiditis = chronisch lymphozytäre Thyreoiditis), eine vorausgegangene Schilddrüsenoperation oder Radiojodbehandlung sein. Auch im Rahmen einer nicht ausreichend kontrollierten medikamentösen Schilddrüsenbehandlung ist eine (vorübergehende) Schilddrüsenunterfunktion möglich.
Wesentlichen Ursachen einer Schilddrüsenunterfunktion sind nachfolgend stichwortartig aufgezählt:
1. Schilddrüsenentzündungen bei Autoimmunerkrankungen (insbesondere bei der sog. Hashimoto-Thyreoiditis = chronisch lymphozytäre Thyreoiditis).
2. angeborene Schilddrüsenunterfunktion beim Neugeborenen; diese kann durch Schilddrüsenhormongabe problemlos behandelt werden, führt im unbehandelten Fall jedoch zu schwersten Schädigungen (sog. Kretinismus). Ursache ist a) eine fehlende Schilddrüse, oder b) eine nicht an richtiger Stelle gelegene Schilddrüse, die nicht ausreichend funktioniert; möglich sind auch z.B. eine Jodfehlverwertung oder andere seltenere Störungen.
3. In der Gebärmutter erworbene Schilddrüsenunterfunktion des Neugeborenen, z. B. infolge Jodmangels oder gar erhöhter Jodaufnahme der Mutter, des Einflusses kropfbildender Substanzen, oder durch eine Autoimmunerkrankung bedingte Störungen.
5. Schilddrüsenunterfunktion nach Schilddrüsenoperation.
6. Schilddrüsenunterfunktion nach Radiojodtherapie oder Strahlentherapie (äußere Strahlenbehandlung = externe perkutane Bestrahlung).
7. Schilddrüsenunterfunktion durch bestimmte Medikamente oder massive Jodzufuhr.
8. Schilddrüsenunterfunktion bei extremem Jodmangel.
9. Schilddrüsenunterfunktion infolge Schilddrüsentumoren.
10. Erworbene Schilddrüsenunterfunktion durch Störung im Bereich des Gehirns (des Hypothalamus oder der Hypophyse), was meist mit Störungen anderer endokriner Drüsen verbunden ist.

 
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