Häufige Fragen > Untersuchungsmöglichkeiten 
 Frage 1: 
 Welche Untersuchungsmöglichkeiten meiner Schilddrüse gibt es?  
 Antwort 1: 
 Zunächst ist es wichtig, dass der Arzt die Patientengeschichte (Anamnese) bezüglich einer möglichen Schilddrüsenerkrankung erfragt. Ferner sollte er die Schilddrüsenregion abtasten, um eine Vergrößerung der Schilddrüse und knotige Umbauten festzustellen. Danach gliedern wir die Schilddrüsenuntersuchungen in 3 Gruppen a) Organuntersuchungen mit bildlicher Darstellung der Schilddrüse. Dazu gehören die Ultraschalluntersuchung (Sonographie), das Szintigramm sowie gegebenenfalls eine röntgenologische Untersuchung, eine Computertomographie oder auch Kernspintomographie bei Einengung der Luftröhre und Ausbreitung der Struma bis hinter das Brustbein. b) Blutuntersuchungen. Dabei können die Schilddrüsenhormone (T3,T4, und das auf die Schilddrüse wirkende Hormon der Hypophyse TSH) untersucht werden. Ferner werden im Blut Antikörper gegen Schilddrüsengewebe und schilddrüsenspezifisches Eiweiß untersucht. Da in der Schilddrüse nicht nur Schilddrüsenhormon sondern auch Calcitonin produziert wird, ist es bei knotigen Umwandlungen innerhalb der Schilddrüse häufig erforderlich, auch den Calcitonin-Spiegel im Blut zu bestimmen. Der TSH-Spiegel wird bei Verdacht auf eine Schilddrüsenfunktionsstörung häufig durch das Hormon des Zwischenhirnes TRH stimuliert. Dadurch können auch versteckte Schilddrüsenerkrankungen, welche nicht mit Veränderungen der Schilddrüsenhormon-Werte einhergehen, erkannt werden. Bei einer Tumorerkrankung der Schilddrüse wird als Tumormarker der Serum HTG-Spiegel bestimmt. Hier handelt es sich um einen Eiweißkörper, welcher nur bei stärkerem Zerfall von Schilddrüsengewebe im Blut gefunden wird. Dieser Serum HTG-Spiegel ist auch erhöht bei verstärkten Umbauprozessen innerhalb der Schilddrüse, welche nicht bösartig bedingt sind. c) Als sehr differenzierte Untersuchungsmöglichkeit ist zusätzlich die Möglichkeit einer Punktion der Schilddrüse bzw. eines Schilddrüsenknotens aufzuführen. Punktionen werden durchgeführt, um mögliche bösartige Veränderungen innerhalb der Schilddrüse rechtzeitig zu erfassen. Sie werden mit einer Nadel durchgeführt, welche auch zum Abnehmen von venösem Blut dient. Sie sind unproblematisch und rasch durchgeführt. Bis auf den Einstich treten keine nennenswerten Schmerzen auf.  
   
 Frage 2: 
 Geht die Schilddrüsenszintigraphie mit einer starken Strahlenbelastung einher?  
 Antwort 2: 
 Die Strahlenbelastung, welche im Rahmen einer Schilddrüsenszintigraphie mit Tc99mPert. in dem Körper entsteht, ist so niedrig, dass sie fast vernachlässigt werden kann. Sie ist erheblich niedriger als bei einer röntgenologischen Untersuchung der Halsregion. Trotzdem wird man es sorgfältig vermeiden, eine Schilddrüsenszintigraphie bei schwangeren Patientinnen durchzuführen, um jegliche Strahlenbelastung der kindlichen Schilddrüse zu umgehen.  
   
 Frage 3: 
 Welche zusätzliche Information bringt die Schilddrüsenszintigraphie im Vergleich zu einer Ultraschalluntersuchung?  
 Antwort 3: 
 Mit Hilfe der Ultraschalluntersuchung wird die Form, die Größe und die Struktur der Schilddrüse und ihrer eventuellen Knoten dargestellt. Mit Hilfe der Szintigraphie wird ein Funktionsbild der Schilddrüse erstellt. Die Radioaktivität reichert sich dort besonders stark an, wo eine vermehrte Hormonbildung innerhalb der Schilddrüse erfolgt. Nur mit Hilfe der Schilddrüsenszintigraphie können knotige Veränderungen in heiße Knoten oder kalte Knoten eingeordnet werden. Heiß und kalt sind in diesem Fall szintigraphische Begriffe. Mit Hilfe des Szintigrammes kann auch festgestellt werden, ob eine laufende Schilddrüsenhormon-Behandlung zu einem ausreichenden Suppressionseffekt auf die vergrößerte Schilddrüse (Struma) führt, so dass keine weitere Wachstumstendenz erwartet werden muss. Dies ist besonders wichtig bei Patienten, welche bereits an der Schilddrüse operiert wurden.  
   
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