Häufige Fragen > Medikamentöse Behandlung 
 Frage 1: 
 Bei mir soll eine Schilddrüsenüberfunktion mit Medikamenten behandelt werden. Habe ich starke Nebenwirkungen zu erwarten?  
 Antwort 1: 
 Präparate, die zur Behandlung der Überfunktion dienen (Thyreostatika), sind erheblich mit Nebenwirkungen behaftet. Vor allem können Allergien und Blutbildveränderungen auftreten. Eine sorgfältige Überwachung der Patienten ist daher erforderlich. Bei Auftreten von Nebenwirkungen kann die Präparategruppe gewechselt werden. Generell sind die Nebenwirkungen abhängig von der Höhe der Dosierung. Sobald die Funktionslage der Schilddrüse eine niedrigere Dosierung des jeweiligen Präparates erlaubt, werden Nebenwirkungen unwahrscheinlicher. Trotzdem sollte eine medikamentöse Behandlung der Schilddrüsenüberfunktion nicht länger als ein Jahr durchgeführt werden. Danach ist spätestens eine definitive Sanierung der Schilddrüsenüberfunktion durch Radiojod-Therapie (siehe dort) oder Operation (siehe dort) sinnvoll.  
   
 Frage 2: 
 Ich nehme seit 5 Jahren Schilddrüsenhormon, ohne dass meine Schilddrüse kontrolliert wurde. Ist dies unbedenklich oder sollte ich regelmäßige Kontrollen durchführen lassen?  
 Antwort 2: 
 Die Indikation zu einer Schilddrüsenhormon-Behandlung muss sorgfältig gestellt werden. Die Dosierung sollte mindestens jährlich kontrolliert werden. Egal, welche Ursache der Grund für Ihre Schilddrüsenhormon-Therapie ist, kann sich die Höhe der notwendigen Schilddrüsenhormon-Dosierung ständig ändern. Gegebenenfalls kann die Schilddrüsenhormon-Therapie auch ausschleichend abgesetzt werden oder durch eine Jodid-Therapie ersetzt werden. Eine unkritische Langzeiteinnahme von Schilddrüsenhormon ohne regelmäßige, zumindest jährliche Kontrollen, ist keinesfalls anzuraten.  
   
 Frage 3: 
 Ich werde wegen einer Struma mit Schilddrüsenhormon in Kombination mit Jod behandelt. Ist es erforderlich, dass ich auch meinen Kindern Jodtabletten gebe?  
 Antwort 3: 
 Ihre Frage ist durchaus berechtigt, da Schilddrüsenvergrößerungen familiär gehäuft auftreten. Zunächst wird es ausreichen, dass sie auf eine jodidreiche Ernährung achten. Sollte bei Ihren Kindern jedoch sonographisch eine Vergrößerung der Schilddrüse erkennbar werden, ist nach vorhergehender Untersuchung der Schilddrüsenfunktion die regelmäßige Gabe eines Jodid-Präparates sinnvoll.  
   
 Frage 4: 
 Ich habe eine stark schmerzhafte Entzündung der Schilddrüse. Welche medikamentöse Behandlung gibt es dafür?  
 Antwort 4: 
 Bei der stark schmerzhaften Entzündung der Schilddrüse kann es sich um eine bakterielle Infektion oder um eine sogenannte subakute Thyreoiditis handeln. Die bakterielle Infektion sollte antibiotisch und fiebersenkend behandelt werden. Bei der subakuten Thyreoiditis sind die schmerzhaften Beschwerden am schnellsten mit Hilfe einer Cortison-Behandlung in absteigender Dosierung zu beseitigen. Gleichzeitig kann ein entzündungshemmendes Präparat gegeben werden. Ferner sollte sorgfältig die Funktion der Schilddrüse überwacht werden. Gegebenenfalls ist die Einleitung einer Schilddrüsenhormon-Behandlung sinnvoll. Die Therapie der subakuten Thyreoiditis gehört in die Hand eines Arztes, welcher große Erfahrungen in der Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen besitzt.  
   
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