Häufige Fragen > Schilddrüsenunterfunktion 
 Frage 1: 
 Ich nehme ständig an Gewicht zu. Mein Hausarzt hat die T3- und T4-Werte der Schilddrüse bestimmt und festgestellt, dass ich keine Unterfunktion habe. Könnte es trotzdem möglich sein, dass eine Schilddrüsenerkrankung für die deutliche Gewichtszunahme verantwortlich ist?  
 Antwort 1: 
 Auch eine subklinische Unterfunktion der Schilddrüse führt häufig zu einer Gewichtszunahme. Diese sogenannte subklinische Unterfunktion geht mit normalen Schilddrüsenhormon-Werten einher. Der Schilddrüsenhormonregelkreis zwischen Hypophyse und Schilddrüse ist jedoch durch einen Stimulationstest vermehrt stimulierbar. Dies zeigt an, dass die Schilddrüse prinzipiell zu einer Unterfunktion neigt. Falls entsprechende Symptome vorhanden sind, ist dieses Krankheitsbild behandlungsbedürftig. Falls die Neigung zur Gewichtszunahme dadurch bedingt war, kommt es unter der Therapie dann zu einer deutlichen Gewichtsabnahme.  
   
 Frage 2: 
 Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion, welche durch Tabletten gut eingestellt ist. Muss ich diese Tabletten nun ein Leben lang einnehmen oder kann ich jetzt versuchen, die Therapie wieder abzusetzen?  
 Antwort 2: 
 Schilddrüsenunterfunktionen heilen in den seltensten Fällen aus. Gewöhnlich muss eine Schilddrüsenhormon-Behandlung konsequent das ganze Leben lang durchgeführt werden. Die Ausprägung der Unterfunktion kann sich jedoch ändern. So ist es erforderlich, in regelmäßigen, ca. jährlichen Abständen, die Schilddrüsenfunktion überprüfen zu lassen, um gegebenenfalls eine Dosisanpassung der Therapie durchzuführen. Bei Änderungen Ihres Wohlbefindens (innere Unruhe oder zunehmende Müdigkeit, unmotivierte Gewichtszu- oder -abnahme) sollten Sie sofort eine Schilddrüsenkontrolluntersuchung durchführen lassen.  
   
 Frage 3: 
 Genügt es, bei einer Schilddrüsenunterfunktion lediglich ein Jodpräparat einzunehmen und auf die Behandlung mit einem Schilddrüsenhormon-Präparat zu verzichten?  
 Antwort 3: 
 Sollten Sie eine manifeste Unterfunktion der Schilddrüse haben, ist auf alle Fälle eine Schilddrüsenhormon-Behandlung erforderlich. Jod ist lediglich ein Baustein, mit dem die Schilddrüse das Hormon herstellen kann. Arbeitet die Schilddrüse jedoch zu gering, nutzt ihr auch dieser Baustein nichts. Es wird häufig in Kombination mit dem Schilddrüsenhormon-Präparat ein Jod-Präparat kombiniert, um die Restfunktion der Schilddrüse zu unterstützen. Leichte Formen der Schilddrüsenunterfunktion können durch die alleinige Gabe von Jod ausreichend behandelt werden. Dabei ist jedoch zu beachten, dass auf keinen Fall eine durch Antikörper-bedingte Schilddrüsenentzündung die Ursache für die Unterfunktion der Schilddrüse ist. In diesem Fall würde durch Jod die Antikörperproduktion im Immunsystem gegen Schilddrüsengewebe gesteigert.  
   
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